Case studies

Klimaanlage

By Februar 22, 2018 No Comments

Der Auftrag

Der Auftrag kam in diesem Fall von einem Privatkunden aus Bozen. Dort sollte ein bestehendes Mehrfamilienhaus um ein Stockwerk angehoben werden, in dem moderne Luxus-Wohnungen geschaffen werden sollten. Das Konzept sah autonome, vor allem aber klimafreundliche Energielösungen vor, zudem mussten alle Systeme absolut lautlos laufen. Deshalb musste ein eigener Raum auf dem Dach des Gebäudes geschaffen werden, in dem die gesamte Technik Platz fand.

Einsatzbereich:

Kühlung, Heizung, ACS

Auftraggeber:

Privatkunde

Einsatzort:

Mehrfamilienhaus, Bozen (Italien)

Das Projekt

Die Notwendigkeit, am selben Ort mehrere zusammenspielende Anlagen zu schaffen, war die wohl größte Herausforderung in diesem Projekt. Deshalb mussten von Anfang an mehrere Unternehmen gemeinsam an die Planung gehen, die Arbeiten vor Ort mussten koordiniert werden und in unterschiedlichen Phasen an unterschiedlichen Orten ablaufen. Die ideale Lösung bestand letztendlich darin, eine Stahlstruktur zu schaffen, in der die gesamte Haustechnik untergebracht werden konnte. So konnte ein Teil der Arbeiten bereits in unserem Betrieb angegangen werden, vor Ort wurden sie nur noch abgeschlossen.

Um alle Notwendigkeiten des Kunden abzudecken (Kühlung, Heizung, ACS), haben wir uns für ein System mit Wärmepumpen entschieden. Ein solches System dürfte bis dato einzigartig in Bozen sein. In Sachen Geräte haben wir für solche der Firma Daikin optiert, die die besten Lösungen für unsere ganz spezielle Situation boten – inklusive einer hohen Zuverlässigkeit und niedrigem Energieverbrauch.

Um dem Mehrfamilienhaus im Mehrfamilienhaus komplette Autonomie zu garantieren, wurden zwei 500-Liter-Tanks und ein Backup-Heizkessel vorgesehen, damit auch in Fällen extremer Belastung die Warmwasserlieferung jederzeit gewährleistet werden kann. Ein Lüftungs- und ein ausgeklügeltes Domotik-System komplettieren die Anlage.

Die Ausführung

Ein erster Schritt bestand darin, mit unserem Partner GHIMA eine auf Maß gefertigte Stahlstruktur zu schaffen, in der die gesamte Anlage so platzsparend wie möglich untergebracht werden konnte. Die Struktur musste demnach gerade groß genug sein, damit die Technik hineinpasste, nicht aber zu groß, damit sie nicht als eigenes Kleinkraftwerk galt. Von der Straße aus einsehbar durfte die Stahlstruktur ebenso wenig sein, allerdings musste sie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten zulassen.
Phase zwei war wiederum jene, in der die gesamte Technik in die Struktur eingepasst wurde. Alle Geräte wurden bereits in unserem Betrieb angebracht, auch die Leitungen innerhalb der Struktur wurden gelegt und alle notwendigen Anschlüsse vorgesehen. Erst dann wurde der Stahlbau zum Mehrfamilienhaus transportiert und vor Ort montiert.
Dort wurden in der dritten Phase die Wärmepumpe installiert, die hydraulischen Arbeiten erledigt und die Anlage in Betrieb genommen. In all diesen Phasen wurde nichts dem Zufall überlassen, sodass die Anlage jederzeit völlig autonom arbeiten kann und auch in Spitzenzeiten imstande ist, alle Bedürfnisse zu erfüllen. Dafür wurde auch ein mit Erdgas betriebener Daikin-Heizkessel vorgesehen, und zwar für jene Fälle, in denen die 1000-Liter-ACS-Speicher nicht ausreichen sollten.

Die Details

Der stählerne Technikraum wurde ausreichend gedämmt, sodass in seinem Inneren stets optimale Temperaturen garantiert werden. Um die Temperaturen zu allen Jahreszeiten konstant zu halten, wurde zudem die Nutzung der aus den Wohnungen abgesaugten Luft vorgesehen. In diesen sorgt ein leistungsfähiges Lüftungssystem für einen konstanten Luftaustausch. Dieser erfolgt über leistungsstarke, trotzdem aber kleine Luftauslässe, die optimal in die Decke eingepasst werden konnten, also keinerlei ästhetische Beeinträchtigung der Wohnung mit sich bringen.

Das gesamte System wurde schließlich mit einer Deckenheiz- und -kühlanlage verknüpft, die über ein UnderTree-Domotik-System gesteuert wird.

Assistenza 24H