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Schützen Sie sich vor Radonbelastung, reinigen Sie Ihre Lüftungsrohre!

By August 17, 2018 No Comments

Das Wort „Radon“ ist – gerade in Südtirol – ein Reizwort. In vielen Gegenden ist die Konzentration dieses radioaktiven Gases, das sich in Böden bildet, in denen Uran zerfällt, zu hoch, die Belastung der Menschen dort also auch.

Radon emittiert ionisierte Strahlung, also Alfa- und Betapartikel, von denen vor allem erstere ein Risikopotential bergen. Werden sie eingeatmet, setzen sie sich im Lungengewebe ab und „verstrahlen“ die Zellen. So steigt das Lungenkrebsrisiko durch Radonbelastung um zehn Prozent, weshalb die Weltgesundheitsorganisation davon ausgeht, dass Radon nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs weltweit ist.

Radonbelastung in Südtirol

Granit, Porphyr und Tuffstein gelten als uran- und radiumhaltige Gesteine und wo diese Elemente zerfallen, entsteht Radon. So zeigen sich in Südtirol unterschiedliche Radonbelastungen, vor allem im oberen Vinschgau, um Franzensfeste und Lüsen sowie im Hochpustertal ist sie aber besonders hoch. Deshalb sollte man in diesen Gegenden bei der Planung von Bauarbeiten auch immer das Radonrisiko im Hinterkopf haben.

Schließlich gelangt Radon durch feine Risse im Mauerwerk, über naturbelassene Böden in Keller oder durch Rohre in das Gebäudeinnere, wo es sich schnell ausbreitet – auch von Kamineffekten in Wohnungen und Häusern beschleunigt. Solche Kamineffekte entstehen, wenn es Temperaturunterschiede zwischen außen und innen (oder auch zwischen Räumen) gibt.

Wie schützt man sich vor Radon?

Neben baulichen Vorkehrungen gilt die regelmäßige fachgerechte Reinigung, Entkeimung und Sterilisierung von Lüftungsrohren als wichtige Maßnahme gegen eine zu hohe Radonbelastung. Bei einer solchen Reinigung werden Schmutzablagerung und damit auch Quellen radioaktiver Strahlung beseitigt.

Wollen Sie sich also vor der Radongefahr schützen, kontaktieren Sie uns!

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